Nachdem Gorleben als mögliches Endlager für abgebrannten Atommüll wohl ausscheidet, werden wir auch in den kommenden Jahrzehnten noch sehr bitter für den angeblich so billigen und bequemen Atomstrom büßen müssen: Die strahlenden Kanister werden mit Milliardenaufwand aus der Asse und anderen Deponien hin und her gekarrt, und keiner will ihn bei sich haben. Das Mega-Problem ist da, und keiner kann es lösen. Genau so ist das mit dem Euro. Von landesväterlich auftretenden Politikern als ultimative Europa-Friedens-Idee eingeführt, entpuppt er sich nun endgültig als Fass ohne Boden, als unkontrollierbares Mega-Bankrott-Problem. Dabei hätte von Anfang an klar sein müssen, dass eine Gemeinschaftswährung nicht funktionieren kann, solange nationale Regierungen, Eigenbrötlerei und geldpolitisches Taktieren auf Kleinstaatenniveau dahinter stehen. Jetzt ist der Euro geplatzt wie ein Atomkraftwerk; seine verderben bringenden Wirkungen strömen unkontrolliert in die gesamte Welt aus, und keiner hat die Kraft und den Mut ihn abzustellen. In jeder Euromünze stecken Schätzungen zufolge bereits 150 Euro finanzielle Stützung bzw. Risikokapital. Und diese Summe steigt jeden Tag weiter um einige Milliarden an.
Fukushima hinterläßt für Jahrzehnte verstrahlte, unbetretbare Landschaften. Und auch Euroland ist abgebrennt. Der einfach gestrickte Euroeinführer Helmut Kohl hat sich seine blühenden Landschaften wohl anders vorgestellt…
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