Twitter – eigentlich nichts als eine Geldmaschine der etablierten Konzerne

By tageskolumne

Warum liest man so unendlich viel über Facebook, Twitter & Co? Warum überschlagen sich Medien, Hardwareanbieter und Netzbetreiber in Schwärmereien über die schöne neue online-Welt? Ganz einfach, weil sie am meisten davon profitieren. Jede blöde kleine Twitter-Nachricht kostet so zwischen 10 und 20 Cent. Jeder sensationsgierige „Follower“ gibt freiwillig Dutzende von Euro dafür aus, um zu lesen, wie es auf dem Klo von George Clooney oder in der Garage eines beliebigen anderen Hollywood-Stars aussieht… Die Anbieter von Internet-Flats finden in den Freunde-Communities zum ersten Mal ihre Rechtfertigung, warum jederman immerzu online braucht (und dafür natürlich ganz ordentlich zahlen soll). Außer einem gigantischen Berg an Datenmüll und kurzfristigem Entertainment steckt aber nichts dahinter.  Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. Und so schließe ich, auch wenn es etwas mehr als 140 Zeichen geworden sind, mit einem sanftmütigen „Gute Nacht“.


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